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für Katzen

B.a.r.f.

Katzenernährung- argerecht und einfach

Die auf dem Markt erhältlichen Katenfuttermittel sind leider nicht artgerecht und erfüllen keinenfalls den Bedarf einer Katze nach einer gesunden Ernährung

Die Irrtümer, welche das Thema Katzenernährung betreffen:

1. Im Fertigfutter ist alles drin was die Katze braucht: FALSCH- Im Fertigfutter ist vor allem das drin was die Katze NICHT braucht. Angefangen von minderwertigen Rohstoffen bis über falsche Zusammensetzungen der Fertigfuttermittel werden diese noch zusätzlich angereichert mit künstlichen Zusatzstoffen wie synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen sowie künstlichen Konservierungs- und Geschmacksstoffen. Krank werden unsere Katzen vor allem durch zu viel Getreide im Futter (schadet den Nieren) sowie durch minderwertiges Eiweiß.

Die Katze braucht aber in ihrer Ernährung 93 Prozent Eiweiß und zwar Hochwertiges, welches weder im Trockenfutter noch in Dosen enthalten ist. Die meisten Dosen kommen über einen Fleischanteil von 4 Prozent nicht hinaus. Die angegebenen Proteingehalte sagen nichts über deren Qualität und auch nichts darüber aus, ob sie tierischen oder pflanzlichen Ursprings sind. So kann ein hoher Proteingehalt fast ausschließlich mit pflanzlichen Proteinen erziehlt werden, welche von der Katze aber nicht verwertet werden kann, sondern noch zusätzlich Schäden an Nieren und leber anrichten.

Minderwertige Rohstoffe werden dann mit Zusatzstoffen versetzt und aufgepeppt, um die mindere Qualität der Futtermittel aufzuwerten. Dass so ein im Labor zusammengemixtes Futter keinesfalls einer artgerechten Ernährung gleichkommen kann ist somit ein logischer Folgeschluss.

2. Zuviel Eiweiß belastet die Nieren - FALSCH Richtig müsste es heißen: Zuviel minderwertiges Eiweiß belastet die Nieren. Katzen werden mit Fertigfuttermitteln nierenkrank und sollen dann mit ebenfalls industriell gefertigter Nahrun wieder gesund gefüttert werden. Solange die Eiweißqualität und - Quantität nicht stimmt, kann das nicht funktionieren. Hochwertiges Eiweiß bekommt die Katze nur durch rohes Fleisch und Innereien. Katzen die viel Rohes bekommen kennen keine Nierenkrankheiten und auch keine Blasen- und Blasensteinerkrankungen.

3. Latzen brauchen Kohlenhydrate als Energierquelle - FALSCH ! Die Katze bezieht ihre gesamte Energie aus Eiweiß und Fett. Kohlenhydrate benötigt sie gar keine, diese belasten nur ihren Stoffwechsel. Kohlenhydrate im Fertigfutter sind billige Energiequellen in Form von Stärke. Die Futtermittelindustrie rechtfertigt ihre hohen Getreideanteile in den Futtermitteln mit der falschen Behauptung, Katzen bräuchten Kohlenhydrate.

4. Rohe Fleisch enthält Bakterien und Parasiten - FALSCH. Reine Panikmache der Futtermittelindustrie. Meistens werden in diesem Zusammenhang vor allem Salmonellen und Würmer angesprochen. Der Darm der Katze, vor allem der mit Rohfleisch ernährten, hat eine äußerst aggressive Darmflora, da haben weder Salmonellen noch andere Bakterien eine Chance. Außerdem sind die Beutetiere in der natur draußen alles andere als steril. Meist werden eher die mit Fertigfutter gefütterten Katzen mit parasiten befallen, da hier die Darmflora viel anfälliger ist.

5. Kein Schweinefleisch füttern - FALSCH. Durch Schweinefleisch kann Aujeskysche Krankheit (Virus) übertragen werden, der für Katzen tötlich ist. Das ist richtig. Seit mehr als 30 Jahren gibt es diesen Virus bei uns aber nicht mehr. Die Angst vor Schweinefleisch für Katzen ist also unbegründet.

6. Keine Knochen, da diese splittern - FALSCH- nur gekoschte Knochen splittern. Rohe Knochen enthalten elastische Fasern und stellen keine Gefahr für die Katze dar. Auch Hühnerknochen sind in rohem Zustand nicht gefährlich. Katzen fressen in der Natur draußen ja auch Vögel.

An Fleisch kann die Katze Folgendes bekommen:

  • Geflügel jeder Art (Huhn, Pute, Ente, Ganz etc.) Muskelfleisch, Herz, Mägen, Flügel (mit Knochen) Hälse, Leber,
  • Schweinefleisch im Ganzen oder faschiert, auch Innereien wie Herz oder Leber.
  • Rindfleisch im Ganzen oder faschiert, auch Innereien wie Herz oder Leber.
  • Fisch roh, Fischfilet, Rotbarsch, Forelle, Makrele, Kabeljau, Thunfisch etc.
  • Weitere Fleischquellen sind z.B. Lamm, Kaninchen etc.

Bitte schneiden Sie die Fettränder des Fleisches nicht ab, füttern Sie ruhig auch Huhn mit Haut etc.

  • Als Ballaststoffe genügt es über das Fleisch etwas geraspeltes Gemüse wie z.B. Karotten oder Zucchini zu geben (max. 5 Prozent der Gesamtration)
  • Wichtig ist auch das tägliche hochwertige Öl um die fettlöslichen Vitamine optimal zu verwerten. Dieses Öl (Lachsöl, Hanföl, Krillöl) kann täglich aufs rohe Fleisch gegeben werden. Eine gute und natürliche Fettquelle ist auch noch z.B. Lammfett.
  • Wenn keine Knochen gefressen werden, werden diese gewolft oder als Ersatz Eierschalenpulver oder Algenkalk gegeben.
  • Da die Katze Taurin, eine essentielle Aminosäure, nicht selbst bilden kann, muss diese zugefügt werden.Dies kann man in Form von Rinderherz, Shrimps oder einfach durch Grünlippenmuschelpulver (übers Fressen streuen) tun.
  • Ab und an eine Prise Meersalz oder Himalayasalz (ohne Jod) reguliert den Natrium-Chloridhaushalt. (Wenn kein Blut verfüttert wird)
  • Sollte Ihre Katze rohes Fleisch verweigern, braten sie dieses kurz in Öl an, dies intensiviert den Fleischgeruch. Oder stellen Sie schrittweise um, in dem Sie immer wieder kleine Bröckchen rohes Fleisch unter das gewohnte Futter mischen und langsam steigern.


"Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:
Durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen"

Ernest Hemmingway



Für Katzen, die nicht sich nicht mehr auf die rohe Fütterung umstellen lassen, empfehlen wir Xantara!


Diese Texte sind mit Genehmigung von
Frau Dr. Jutta Ziegler verwendet worden!

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